Der Prozess an sich ist relativ unkompliziert, doch die Wirkung ist entscheidend. In der Feuerverzinkerei werden Eisen oder Stahl bei zirka 450 Grad Celsius in Zink eingetaucht. Hierdurch bildet sich nach dem Eintauchen auf dem Werkstoff ein metallischer Zinküberzug. An der Berührungsfläche entsteht aus Eisen und Zink eine sehr widerstandsfähige Legierungsschicht. Darüber wird eine fest haftende Zinkschicht gebildet.
Der Ablauf
Zink ist ein chemisches Element, das ein unedles Metall beschreibt. Dessen Reaktion an der Luft ist enorm wichtig für den Nutzen des Feuerverzinkens. Es gibt zwei verschiedene Arten, wie der Vorgang in einer Feuerverzinkerei ablaufen kann. Einerseits bietet die Stückverzinkung die Möglichkeit, ganze Stahlkonstruktionen zu verzinken und so deren Innenflächen und Nähte ebenso zu erreichen, da das gesamte Werkstück in die heiße Flüssigkeit eingetaucht wird. Andererseits ist es mit der kontinuierlichen Bandverzinkung machbar, ganze Bänder bis zu 3000 Meter Länge zu legieren, und das, ohne danach noch Nähte zu sehen.
Der Nutzen
An der Luft reagiert Zink nach und nach mit dem enthaltenen Sauerstoff, wodurch eine witterungsbeständige Schutzschicht um den behandelten Stoff gebildet wird. Da dieser zumeist aus Eisen oder Stahl besteht, die beide edlere Metalle sind als Zink, wird zunächst nur die Zinkschicht von äußeren Einflüssen angegriffen. Dazu gehören sowohl witterungsbedingte als auch mechanische Einwirkungen. So ist das zu schützende Material für Jahrzehnte gegen Korrosion geschützt, und das ohne Wartungsbedarf der Zinkschutzschicht. Dies bedeutet, dass sowohl der legierte Stahl, als auch das Eisen nicht rosten können, da das Rosten ein Vorgang ist, der durch äußere Einwirkungen zustande kommt. Zudem ist der Legierungsvorgang vergleichsweise preiswert. Zudem schadet er der Umwelt nicht, was heutzutage von immer größerer Bedeutung ist.
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Mo, Nov 28, 2011
Physik